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Wissenswertes zum hydraulischen Abgleich

Der hydraulische Abgleich kann aus der Heizlast des Raumes, oder der installierten Heizflächenleistung unter
Beachtung des Rohrreibungswiderstand der entsprechenden Heizungsrohre ermittelt werden. Im Neubau nimmt man,
weil bekannt, die Heizlast des Raumes und den entsprechenden Rohrreibungswiderstand um die Voreinstellung der
Thermostatventile zu ermitteln.

   
 

Im Bestandsgebäude kann die die Heizlast des Raumes (aufwendiger
zu erfassen) oder die installierte Heizflächenleistung (Heizkörpergröße)
mit einem pauschalen Zuschlag für den Rohrreibungswiderstand zur Ermittlung zur Voreinstellung der (voreinstellbaren) Thermostat-
ventilehe rangezogen werden. Nun gibt es auch Thermostatventile
mit integrierten Differenzdruckregler, die sorgen dafür das es nicht
durch die reduzierten Querschnitte zu stärkeren Geräuschbelästigungen kommt. Diese sind teurer, wie die normalen voreinstellbaren Thermostatventile, sorgen aber auch für Ruhe.

 

Wissenswertes zum hydraulischen Abgleich:
  • Der hydraulische Abgleich dient dazu, dass die Heizflächen nur soviel Heizungswasser bekommen, wie diese zur Erbringung Ihrer Heizleistung benötigen. Dadurch muss nur soviel Heizungswasser durch die Anlage gepumpt werden wie unbedingt notwendig, was elektrische Antriebsenergie der Heizungspumpe einspart. Außerdem hat das Heizungswasser, weil es mit der reduzierten Geschwindigkeit durch die Heizkörper strömt, mehr Zeit seine transportierte Wärme an den Raum abzugeben. Das wiederum erhöht die Energieeffizienz der Anlage, weil das Heizungswasser abgekühlter zum Heizgerät zurück kommt und wieder mehr Wärme aufnehmen kann und bei Brennwertgeräten der Brennwertfaktor eingehalten werden kann. Man spricht von ca. 5-8% zusätzlicher
    Energieeinsparung
 

 
Ratgeber hydraulischer Abgleich von Warneke + Schulz Bad + Heizung GmbH & Co. KG